Andreas Wlasak, Faurecia

Andreas Wlasak

Vice President Industrial Design, Faurecia

Andreas Wlasak schloss 1984 sein Studium als Industriedesigner an der Fachhochschule für Gestaltung in Schwäbisch Gmünd ab. Im Anschluss hatte er verschiedene Positionen im Non-Automotive-Bereich in Italien, Deutschland und Frankreich inne und verantwortete Marken- und Produktlinien im Konsumgütermarkt. Bis 2003 leitete er das Advanced Design Studio Europe für Johnson Controls in Deutschland, das er zu einem anerkannten Innovationszentrum aufbaute.

Seit 2003 leitet Wlasak als Vice President Industrial Design alle Design-Aktivitäten bei Faurecia. Zu seinen Aufgaben zählen der Aufbau des kompletten Angebots, von der strategischen Marken- und Produktplanung bis zur einwandfreien Ausführung in den Bereichen Styling, Color & Trim, Perceived Quality, Ux/Ui Design sowie Virtual and Physical Modeling. Andreas Wlasak verantwortet eine Vielzahl von Produktionsprogrammen für OEMs weltweit wie auch fortschrittliche Konzeptstudien. Zu seinem Wirkbereich zählt überdies der Aufbau eines globalen Design-Studio-Netzwerks, das mit Weltklasse-Talenten agiert. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Faurecia Industrial Design-Team so zur vollwertigen strategischen Funktion, wofür es heute bekannt ist.

Faurecia

Seit seiner Gründung 1997 hat sich Faurecia zu einem bedeutenden Akteur in der globalen Automobilindustrie entwickelt. In seinen drei Geschäftsbereichen Seating, Interiors und Clean Mobility ist das Unternehmen heute mit insgesamt 290 Standorten, darunter 30 F&E-Zentren, und 109.000 Mitarbeitern in 35 Ländern weltweit führend. Seine Technologiestrategie ist auf Lösungen für den smarten Fahrzeuginnenraum und nachhaltige Mobilität ausgerichtet. 

Faurecia erwirtschaftete 2017 einen Gesamtumsatz von 20,2 Mrd. Euro und einen Wertschöpfungsumsatz von 17,0 Mrd. Euro. Der Konzern ist an der NYSE Euronext Paris notiert und im CAC40 Next20 gelistet. 

Als einer der führenden Automobilzulieferer der Welt beliefert Faurecia alle Marktsegmente und Modellversionen auf dem Globus mit Produkten aus den Geschäftsbereichen Seating, Interiors und Clean Mobility – vom Kleinwagen in China über die Mittelklasse- und Luxuslimousine in Europa bis zum Sportwagen in den USA. Zu den Kunden gehören unter anderem Audi, BMW, Ford, Renault-Nissan, Peugeot, Porsche und Volkswagen.